Ende Januar ist einer der Zauberer des Wanderzirkus „Universal Soul Circus“ in unsere Schule gekommen. Neben einer tollen Privatvorführung erzählte er seine persönliche Geschichte, wie er zu seinem Beruf gekommen ist. Obwohl es nach einem naiven Traumberuf klang, haben ihn seine Eltern dabei immer unterstützt.
Basierend darauf ermutigte er die Kinder, dass sie später jeden Beruf ausüben können, den sie wollen, wenn sie sich denn in der Schule anstrengen und auf die Lehrer hören.
Ein kurzer Bericht darüber wurde auf CBS im Fernsehen ausgestrahlt. Das Video ist —> hier <— zu sehen.

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Ein paar Tage vor der Aufführung in Miami hat der Zirkus überraschenderweise Karten für die ganze Schule gespendet, sodass wir dorthin einen Ausflug machen konnten.
Für den Eröfffnungstrick holte der Clown vier Personen aus dem Publikum. Aus dem Zelt mit rund tausend Leuten wählte er dafür unter anderem mich.



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Diesen Sonntag hat mich Alex, den ich bereits im Dezember über Couch Surfing kennen gelernt hatte, zu einem Schießstand mitgenommen. Er diente für knapp 3 Jahre in der Air Force, bis dort festgestellt wurde, dass er Leukämie hat. Jetzt erhält er lebenslänglich 2000 Euro pro Monat ohne dafür arbeiten zu müssen und zusätzlich wird ihm auch noch die Universität (er studiert Medizin) bezahlt. Als ehemaliger Soldat hat er immer eine geladene, ungesicherte (!) Waffe neben sich im Auto.
Zum Schießstand brachte er natürlich zwei seiner eigenen Pistolen (eine Glock 27 mit 40er Kaliber und eine Springfield Subcompact 9mm). Um diese abfeuern zu dürfen, musste ich allerdings erst mal eine Sportlizenz zum Jagen und Fischen, ausgestellt vom Staat Alaska, kaufen – ohne Prüfung oder Führungszeugnis.



Das Schießen hat sehr viel Spaß gemacht. Um sich die Atmosphäre besser vorstellen zu können, hier ein kurzes Video.
Alex erzählte mir außerdem, dass man Schusswaffen in Amerika in fast jedem Walmart kaufen kann. Um Schrotflinten zu erwerben muss man 18 Jahre alt sein; für Pistolen 21 Jahre. Warum? Weil man Pistolen leichter am Körper verstecken kann. Dafür braucht man für den Kauf noch nicht einmal eine Lizenz (für das Tragen in der Öffentlichkeit schon).


Die Waffe erhält man allerdings erst nach einem Background-Check und einer Wartefrist von drei Tagen (in anderen Staaten bis zu 7 Tage). Damit sollen Morde aus rasender Wut vermieden werden.
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Am selben Tag wurde der Superbowl, das wichtigste Football-Event des ganzen Jahres, live im Fernsehen übertragen. Traditionell schaut man sich das nicht alleine an. Deshalb lud Juan aus der IBB-Kirche zum gemeinsamen Fernsehen gucken ein. Das Spiel hat mich eher weniger interessiert, dafür hatte ich aber ein paar nette Gespräche und sah lustige Werbeclips.


Jedes Jahr verfolgen zwischen 90 und 140 Millionen Menschen das Spiel (dieses Jahr waren es ca. 110 Millionen). Deswegen ist das Football-Endspiel der begehrteste Werbeplatz der Welt, der für seine originellen Spots bekannt ist. Für einen 30 Sekunden Clip müssen Sponsoren daher stolze 3 Millionen Dollar (rund 2,2 Mio. Euro) zahlen.
Hier alle Werbespots von diesem Jahr zusammengeschnitten:
Zwei Wochen zuvor trafen wir uns bereits im gleichen Haus zu einem Spiele-Abend mit Poker, Uno, Monopoly, etc., etc. Ein weiteres (christliches) Beispiel, dass man auch ohne Alkohol Spaß haben kann…










Hey, die Werbeclips sind ja mal übelst cool
. Viel besser als bei uns!
Von: Sonja am 11. Februar 2011
um 18:31
unterhaltsamer eintrag!
hoffe es geht alles gut..
..grüße aus dem kalten berlin
Von: Jonas am 19. Februar 2011
um 22:54