Weihnachtszeit
Anfang Dezember kamen mehrere Gruppen von Freiwilligen auf denCampus und haben je ein Haus „adoptiert“, das sie dann in wenigen Stunden komplett mit Weihnachtsschmuck dekorierten. Außerdem backten sie Plätzchen mit den Kindern und brachten Weihnachtsbäume.
Auch in der Schule spielte Weihnachten eine wichtige Rolle. Es ist schließlich eine christliche Schule – demnach stand der „Geburtstag“ der wichtigsten Person überhaupt (Jesus) im Mittelpunkt.

Natürlich hatten wir Mitte Dezember auch ein Weihnachtsspiel, das in der Kapelle auf dem Campus aufgeführt wurde. Ganz spontan wurde ich am selben morgen gebeten, Joseph zu spielen (Fotos folgen vielleicht). Was sich nach einer Hauptrolle anhört, bedeutete schlussendlich nur, dass ich Maria mit dem Baby quer durch den Raum begleitete und dann mit ihr gemeinsam auf der Bühne Baby Jesus bewunderte.
Am letzten Schultag haben wir einen Ausflug zur Farm von Ms Chris (die Freiwillige aus dem After-School-Programm, die ich bereits kurz vor Halloween besuchte und dort ein Pferd ritt). Dieses Mal hat sie ihr Wohnzimmer in ein unglaubliches Winter-Wunderland umgewandelt:



Die IBB-Kirche, derer „College Gruppe“ ich angehöre, veranstaltete selbstverständlich auch einen Abend voller Unterhaltung und sehr modernem Weihnachtsspiel.


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Vor zwei Wochen bin ich mit einer unserer „Familien“ zu „Santas Enchanted Forest“ gegangen. Ich hatte wirklich keine Ahnung, was genau mich dort erwarten würde.
Was mit schön beleuchteten Bäumen, teils etwas kitschigen Dekorationen und einem Weihnachtsmann, mit dem man Fotos machen kann, begann, endete in einem riesigen Rummel mit Fressbuden und Attraktionen (kleine Achterbahn, Rummelspiele, Schiffsschaukel, Turm mit freiem Fall, Kletterwand, etc.). Mehr oder weniger könnte man das also als „Weihnachts-Rummel“ bezeichnen – die amerikanische Version des Weihnachtsmarkts… ![]()
Kurios hier: für 2 Dollar wurden Fahrrad-Taxi-Fahrten von den Parkplätzen zum Eingang, der maximal 10 Minuten Fußweg entfernt war, angeboten.



Trotz all dieser Aktivitäten kam bei mir nicht wirklich die Weihnachtsstimmung auf. Dafür war es an den meisten Tagen dann doch einfach zu warm. An Heilig Abend habe ich ein nettes Abendessen mit einer der „Familien“ draußen in einem Pavillon genossen. Danach sind wir an den Strand gefahren, wo sich die Kinder austoben konnten.
Ja, mein Weihnachten war nicht besonders. Ihre Geschenke konnten die Kinder erst am nächsten Morgen auspacken, da Santa Claus in den USA ja in der Nacht zum 25. Dezember kommt. Dafür bin ich dann aber nicht extra aufgestanden. Was ich jedoch weiß, ist, dass jedes Kind sehr viele Geschenke bekommen hat und etwas verwöhnt wird. In der Woche vor Weihnachten habe ich in einer der Häuser mit den Rackern gearbeitet/geholfen (fünf Tage lang die Morgenschicht, die um 7 Uhr anfängt). Im Büro, zu dem die Kinder keinen Zutritt haben, konnte man schon fast nicht mehr treten, weil sich die Geschenke (von Eltern, Therapeuten, Tutoren, Mentoren, Case-Managern und dem Kinderheim) so hoch stapelten.
Dass ich ohne meine Familie Weihnachten feiern musste, hat mich gar nicht so stark gestört. Schließlich ist es doch am ehesten ein Fest für die Kinder… Wenn man rechts aufs Fotoalbum klickt, kann man übrigens noch viel mehr Bilder sehen!
So, jetzt werde ich anfangen, den Artikel über meinen Urlaub in New Orleans zu schreiben…
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Ich wünsche dir ein frohes neues Jahr, Dennis! LG aus dem kalten Berlin. Martin
Von: Martin am 3. Januar 2011
um 18:18
Hey Dennis
Also…dazu kann man wirklich nur eins sagen:
Die Amis haben ne ordentliche Macke in Sachen Deko!^^
Mal schauen, wie Silvester bei dir war…
Viele Grüße
Steffen
Von: Steffen am 3. Januar 2011
um 18:43
Naja, so sieht das ja hier nicht in jedem Haus aus…
Von: kinginmiami am 4. Januar 2011
um 05:25