Verfasst von: kinginmiami | 30. Oktober 2010

Oktoberfest und Sprache in Miami

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Jaaa, Bilder sagen manchmal mehr als tausend Worte. Und Videos sogar noch mehr…
Wie man unschwer erkennen kann, war ich letztes Wochenende mit einem Kumpel auf dem Oktoberfest des „German American Social Clubs“.
Bei deutschem Bier, Bratwurst und Schwarzwälder Kirschtorte habe ich mich doch gleich ein wenig heimisch gefühlt. Außerdem hat es mir bezüglich meiner Englisch-Kenntnisse mehr Zuversicht gegeben, da einige Mitglieder, wie zum Beispiel der Barkeeper, der schon seit 8 Jahren in Miami lebt, einen deutlich stärken Akzent hatten, als ich.
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Apropos Sprache:
Miami ist komplett bilingual. Für die meisten Jobs (wie z.B. bei Walmart oder McDonald’s) ist es eine Voraussetzung, dass man sowohl Englisch, als auch Spanisch sprechen kann. In der Schule wird schon ab dem Kindergarten Spanisch unterrichtet – viele Kinder werden aber sowieso bilingual erzogen. Eigentlich hat fast jeder, den ich hier kenne, hispanische Vorfahren. Aber auch von deutschen Wurzeln hört man hin und wieder.
Demnach ist Miami eigentlich nicht der beste Ort, um meine englische Aussprache zu verbessern. Viele Leute haben einen (leichten) Spanischen Akzent; auch Kreolisch (wird in Haiti gesprochen) hört man öfters. Mir wurde ein Mal gesagt: „In Miami spricht halt jeder, wie er will“.
Ich habe mittlerweile übrigens auch ein paar spanische Worte gelernt. Somit kann ich jetzt einem Kind in fünf verschiedenen Sprachen (D, E, F, SP, Kreolisch) befehlen, dass es sich hinsetzen soll. :D
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Des Öfteren habe ich festgestellt, dass wir im Deutschen viel mehr spezifische Ausdrücke haben. Zum Beispiel gibt es für die Wörter „Hand“, „Uhrzeiger“, und „Schranke“ eine Übersetzung: „hand“.  Das Wort „delivery“ wird meistens als „Warenauslieferung“ oder „Zustellung“ (Post) verwendet, bedeutet aber gleichzeitig auch „Entbindung“…
Heute habe ich übrigens zum ersten Mal ein drei Wochen altes Baby im Arm gehalten. Als es mich anstarrte, wusste ich nicht, was ich sagen soll.

The „American-Experience“
Da ich jede Woche regulär 43 Stunden arbeiten musste, aber mein Vertrag 40 Stunden regelt, habe ich vorgestern mit der Managerin der Schule gesprochen. Sie erklärte mir, dass es in den USA ziemlich normal ist, mehr als die vereinbarten Stunden zu arbeiten und auch sie weit mehr Zeit in der Schule verbringt. Da sie die Entscheidung über meine Stunden aber nicht alleine treffen kann, schickte sie mich zu dem „Director of Operations“.
Dieser hat deutsche Wurzeln und verstand daher, was ich „40 Stunden“ nenne. Deshalb darf ich ab jetzt an zwei Tagen die Woche eine dreiviertel Stunde später anfangen und bin somit bei 41,5 Stunden die Woche. Weniger ist nicht möglich, weil ich in der Schule wirklich gebraucht werde. Schließlich ich bin nun mal hier, um zu helfen, von daher ist das für mich ok.

Ein durchschnittlicher Arbeitnehmer hat übrigens nur 2 Wochen Urlaub in einem Jahr. Amerika ist eben auch das Land der harten Arbeit…

Jaaa, Bilder sagen manchmal mehr als tausend Worte. Und Videos sogar noch mehr…
Wie man unschwer erkennen kann, war ich letztes Wochenende mit einem Kumpel auf dem Oktoberfest des „German American Social Clubs“.
Bei deutschem Bier, Bratwurst und Schwarzwälder Kirschtorte habe ich mich doch gleich ein wenig heimisch gefühlt. Außerdem hat es mir bezüglich meiner Englisch-Kenntnisse mehr Zuversicht gegeben, da einige Mitglieder, wie zum Beispiel der Barkeeper, der schon seit 8 Jahren in Miami lebt, einen deutlich stärken Akzent hatten, als ich.Apropos Sprache:
Miami ist komplett bilingual. Für die meisten Jobs (wie z.B. bei Walmart oder McDonald’s) ist es eine Voraussetzung, dass man sowohl Englisch, als auch Spanisch sprechen kann. In der Schule wird schon ab dem Kindergarten Spanisch unterrichtet – viele Kinder werden aber sowieso bilingual erzogen. Eigentlich hat fast jeder, den ich hier kenne, hispanische Vorfahren. Aber auch von deutschen Wurzeln hört man hin und wieder.
Demnach ist Miami eigentlich nicht der beste Ort, um meine englische Aussprache zu verbessern. Viele Leute haben einen (leichten) Spanischen Akzent; auch Kreolisch (wird in Haiti gesprochen) hört man öfters. Mir wurde ein Mal gesagt: „In Miami spricht halt jeder, wie er will“.
Ich habe mittlerweile übrigens auch ein paar spanische Worte gelernt. Somit kann ich jetzt einem Kind in fünf verschiedenen Sprachen (D, E, F, SP, Kreolisch) befehlen, dass es sich hinsetzen soll. :D

 

 


Antworten

  1. Die Schwarzwälder Kirschtorte sieht ja wirklich authentisch und lecker aus!


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